Ich glaube, ich möchte das nicht lesen

Ich kann mich täuschen, aber so einige Blogs in meinem Feedreader steigern kontinuierlich ihre Outputs, auch wenn es sich dabei oft um eine One-Man- oder Womanshow handelt. Auch der eher persönliche Schreibstil, neben meinem Themeninteresse ein Grund, warum ich ein Blog lese, wird immer mehr zu einer eher polierten, journalistischen Schreibweise.

Und ganz ehrlich, das liest sich natürlich sehr gut, aber man merkt, dass hier die Blogautor:innen nicht ganz allein am Werk waren. Da hilft KI nicht mehr nur bei der Rechtschreibkorrektur. Und das finde ich persönlich eher schwierig. Klar, das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber warum brauche ich das in einem stinknormalen Weblog?

Geht es in Zukunft um Prompt-Persönlichkeiten?

Besteht meine Leistung darin, aus einer Idee, aus Gedanken oder dem Herzen heraus Prompts in eine KI einzugeben? Besteht meine Leistung darin, das zu tun? Ist das alles?

Ganz ehrlich, das kann jeder selbst. Dafür muss ich keine Blogs lesen. Ich lese gerne Blogs, in denen noch persönlich geschrieben wird. Für mich ist es überhaupt kein Problem, KI für die Recherche oder Rechtschreibkorrektur zu verwenden. Nur Blogartikel sollte KI meiner Meinung nach nicht schreiben oder veröffentlichen bzw. ihnen eine Schreibstil-Maske überstülpen.

Und irgendwie finde ich es gegenüber denjenigen, die schon immer einen unglaublich tollen und fesselnden Schreibstil hatten, etwas ungerecht, dass sie nun möglicherweise unter Verdacht geraten, das mit KI zu erreichen. Damit meine ich definitiv nicht mich, denn mein Schreibstil ist fürchterlich.

Ich muss mal sehen, wie sich das weiterentwickelt. Wenn aber eine KI überwiegend die Blogartikel schreibt – egal, ob anschließend noch etwas Hand angelegt wird –, ist das nicht mehr meine Welt. Solche Blogs muss ich dann wohl aussortieren. Das ist echt schade, denn meiner Meinung nach braucht die Welt ganz viele Blogs mit Persönlichkeit 🥰

Kommentare

18 Kommentare zu „Ich glaube, ich möchte das nicht lesen“

  1. Ich glaube nicht, dass du diesen Gedanken, so verständlich ich ihn finde, bis zum Ende durchdacht hast. Ich erlaube mir das festzustellen, obwohl ich einige kritische Hinweise meiner Leser erhielt. Alle wissen, dass ich KI einsetze und daraus nie ein Geheimnis gemacht habe. Ich glaube anhand meiner Erfahrungen auch, dass der Einsatz von KI, zumal wenn er so offen gehandhabt wird, den Leserzahlen nicht zuträglich ist. Man könnte glauben, die Leute wären überzeugt, dort ihre Lebenszeit zu verplempern. Das würde sich mit deinem Argument treffen.

    Trotz einer gefühlten Mehrheit, die deine Argumentation teilt und was die Kritik anlangt, noch darüber hinausgeht, werde ich auf den Einsatz dieser Schlüsseltechnologie nicht verzichten.

    Ich glaube, wie schon angedeutet auch nicht, dass sich diese Haltung, obwohl sie von vielen geteilt wird, durchhalten lässt. Der Widerstand gegen den Gedanken, KI-Texte lesen zu sollen, rührt primär wohl aus der Sorge, die Originalität des Artikels bzw. des Autors könnte Schaden nehmen.

    Von jeher habe ich eher Themen aus Politik, Gesellschaft und Medien bearbeitet. Das ist vielen angesichts der Weltlage vielleicht auch etwas zu viel. Zumal mein Output (auch aufgrund der KI-Nutzung) deutlich zugenommen hat. Wenn ich ein Thema angehe, vermittle ich in allen Texten eine klare Position. Die ist -wie im wahren Leben- oft strittig.

    Als Kaufmann hatte ich über einen langen Zeitraum einen eher drögen, formalen Schreibstil, so dass ich mich geradezu zwingen musste, einen etwas lockereren und direkteren Schreibstil zu finden. Heute frage ich mich, was bei meinen Formulierungen oder Positionen eigentlich genau auf KI hindeutet. Die Diskussionen, von denen ich gesprochen habe, wäre vielleicht nie entstanden, wenn ich a) das Thema nicht immer wieder selbst angesprochen hätte und b) die reine Menge an Artikeln nicht in dieser auffälligen Art rausgehauen hätte. Letzteres habe ich vermutlich getan, weil ich es mithilfe der KI einfach konnte.

    1. Hallo Horst,

      ich meinte dich jetzt gar nicht speziell mit meinem Artikel. Und mir geht es auch nicht darum, wie du selber schreibst, dass ich das Gefühl hätte, meine Lebenszeit zu verplempern. Aber Texte, die überwiegend mithilfe von KI entstehen, egal was da letztendlich von einem selbst drinsteckt, wirken auf mich vom Aufbau her immer recht ähnlich und austauschbar.

      Selbstverständlich kann man das so machen, nur erschließt sich mir persönlich der Sinn dahinter nicht wirklich. Wenn ich z. B. im Lokaljournalismus über Veranstaltungen und Spielergebnisse lokaler Sportvereine berichte, kann KI diese Aufgaben sicherlich übernehmen, da der Ablauf oft immer gleich ist. Natürlich kann mir KI bei vielen Dingen helfen. Aber Blogartikel mit Schreibstil-Markup und KI-typischem Aufbau erstellen zu lassen, finde ich hingegen eher ermüdend. Solchen Texten merkt man häufig an, dass KI das jeweilige Kernthema gar nicht in seiner Breite und mit allen Nuancen versteht. Wie auch. Es wird dargestellt, gegenübergestellt und abgewogen, aber das Dazwischen bleibt oft auf der Strecke.

      Und wie schon geschrieben, natürlich kann man das alles so machen, mein Ding ist das allerdings nicht.

  2. Sehe ich auch so.

    Gibt da mittlerweile mit „ai;wr“ (ai; won’t read) einen Ausdruck.
    Vor allem wenn es um persönliche Blogs geht will ich keine KI lesen, sondern den Menschen dahinter … ich komme mir „betrogen“ vor, wenn ich ewig langen Text lese, mit dem der Autor weniger Zeit verbracht hat, als ich zum lesen brauche … 

    Und natürlich gibt es da Grauzonen zwischen „Selbst erstellt“, „Optimiert“ und „komplett mit KI generiert“ – aber man kann seinen Schreibstil auch verändern und mit der KI lernen, ohne ein Endprodukt zu schaffen, dass ich dann lesen muss, dem ich dann die Seelenlosigkeit oder überbordende „mittelmäßige Kreativität“ anmerke.

    Ich hatte das Thema vor rund einem Jahr schonmal in meinem Blog und ordentlich Diskussionen ausgelöst (nicht nur in meinen Kommentaren)
    https://gigold.me/blog/keiner-braucht-ki-in-privaten-blogs

    1. Da stimme ich dir in allen Punkten zu.

  3. Ich bin Rentner, habe sehr viel Zeit und zertue mich furchtbar gern mit meinem Blog. Deshalb texte ich auch viel. Übrigens auch schon vor KI-Zeiten. Allerdings war meine Schlagzahl nicht so hoch.

    Jetzt habe ich diese Möglichkeit für mich entdeckt. Keine Ahnung, warum ich über so viele Dinge schreibe. Mir ist schon bewusst, dass allein die Anzahl von Artikeln vielen schlicht zu viel ist. Die Tatsache stößt dann zusammen mit dem, was an Vorbehalten gegen KI vorhanden ist. Ich sehe, dass kaum noch kommentiert wird. Aber das kann auch an meiner ruppigen Art liegen, die ich beim Kommentieren manchmal an den Tag lege. Seis drum.

    Vielleicht fürchten viele, als KI-Nutzer markiert werden zu können, weil sie dieses Teufelszeug quasi als Plagiatstool missverstehen. Dabei geht es nicht um das, was man mit einem Blog wohl doch überwiegend versucht – nämlich, seine eigene Sicht auf bestimmte Vorgänge auf dieser verwirrenden Welt anzubieten. Wenn das doch über die »eigenen« Texte transportiert wird, sollte doch alles OK sein.

    1. KI ist in gewisser Weise immer ein Reizthema. Ich verstehe meinen Beitrag auch nicht als Aufforderung, Blogs, die KI verwenden, grundsätzlich zu verteufeln. Wenn KI für dich ein Werkzeug ist und es dir Spaß macht, damit umzugehen, dann habe ich das nicht zu kritisieren. Du gehst damit ja auch sehr transparent um.

      Wenn ich aber Blogs sehe, die von einer Person betrieben werden und sehr professionell geschriebene Texte in einer sehr hohen Schlagzahl veröffentlichen, macht das etwas mit meinem Kopf. Für mich fühlt sich das irgendwie nicht mehr nach einem privaten Blog an. Da bleibt für mich gefühlt das Menschliche auf der Strecke.

      Aber das ist halt nur mein persönliches empfinden. Mir wird das mit der KI einfach zu viel.

  4. Aber das ist halt nur mein persönliches empfinden. Mir wird das mit der KI einfach zu viel.

    Das verstehe ich gut. Es geht mir nicht anders. Keiner weiß, wohin das führen wird. Wie hatte Precht es auf den Punkt gebracht? Sinngemäß sagte er: So verunsichernd das Thema auch ist, wir kommen nicht an ihm vorbei, selbst wenn wir das wollten.

    1. So sieht es wohl aus.

  5. Eine sehr interessante Debatte! Mir fallen dazu grade 1000 Dinge ein und ich kann mich kaum entscheinden. Egal:

    „Ich glaube, ich möchte das nicht lesen“= der geistreichste Clickbait seit je! Sehr toll 🙂 – – auf sowas kommt eine KI z.B. nicht, wenn man es ihr nicht explizit ansagt – und dann HAT man die Idee ja schon!

    Zu: hohe Schlagzahl obwohl 1-Personenblog, poliert journalistische Schreibe statt persönlichem Schreibstil.
    Ja, wenn es nur das ist, erlebe ich das genauso wie du. Allerdings bin ich auch eine Schreibende und kenne den Impuls, jetzt über etwas Wichtiges unbedingt bloggen zu wollen – in letzer Zeit geben ich ihm selten nach, auch weil ich ein eigenes Problem mit der Darstellung habe:

    Wie Horst interessieren mich Themen wie Politik, Wirtschaft, Klimakrise, Schuldenproblematik, KI, Arbeitswelt & Weltgeschehen. Es stellt sich das Problem, auf wieviel Vorwissen / Weltkundigkeit ich beim Schreiben eigentlich aufsetzen kann? Vom Anspruch her will ich für jede/n verständlich schreiben, was aber gerade heute immer unmöglicher wird angesichts der verschiedenartigen Realitäten der Menschen.

    Die je „eigene Sicht auf bestimmte Vorgänge auf dieser verwirrenden Welt “ teilen kann ich ja nur, wenn es gelingt, zunächst zu vermitteln, was ich als „hochwahrscheinlich wahr“ ansehe (=was der Fall ist).

    Letztlich bleibt mir nur übrig, alles wirklich Wichtige in meinem zu bebloggenen Thema kurz zu erklären (oder zu einer Erklärung zu verlinken). Es handelt sich dann um die Textsorte „Weltbeschreibung“ – es geht hier noch nicht im „Persönliches“, sondern um ein Abstimmen. Und weil ich immer schon schreibe, kommt dabei ein halbwegs polierter journalistischer Stil dabei heraus. Das Persönliche komt dann später, da wüsste ich garnicht, was eine KI dabei helfen könnte!

    Aber DAVOR: Ich blogge ja lange schon eher mit einer geringen Schlagzahl, obwohl ich wie gesagt gerne mehr rumposaunen würde! 🙂 Aber die Mühe, die es machen würde, wieder eine nicht ins allzu langweilige abgleitende Gesamtdarstellung des Themas verfassen zu müssen, schreckt mich ab – dieser Teil ist ARBEIT, nicht Selbstausdruck – und deshalb verstehe ich gut, dass an dieser Stelle KI viel Welterklärungsarbeit abnehmen kann. Ich hab z.B. dafür schon zusammenfassende Erklärungen in Form eines KI-Chats verlinkt, kann das aber auch nicht dauernd machen.

    Horst arbeitet die hilfreichen Erläuterungen oder Zusammenfassungen eben direkt in den Text ein, hat der KI offenbar seinen Stil beigebracht – jedenfalls können sich die Ergebnisse sehen lassen und ich meine, die Debatte hat auch dazu beigetragen, dass der persönliche Aspekt wieder anwächst…. 🙂

    1. Ich glaube, es macht einen Unterschied, ob ich das Welterklärende selbst schreibe oder ob eine KI es in meine Texte einwebt. Natürlich kommt es auch darauf an, was für einen Blog ich betreibe. Wenn ich über Politik, Gesellschaft und Wirtschaft schreibe, brauche ich zum Beispiel sehr viel mehr als nur eine Meinung. Das verstehe ich. Und da kann KI sicherlich helfen. Aber ich möchte nicht das x-te professionell wirkende journalistische Angebot im Netz sehen, sondern Blogs, die von Menschen geschrieben werden, ohne dieses News-Markup im Schreibstil.

      Dass KI solche Blogbeiträge locker wegschreibt, muss doch bei Menschen, die selbst schreiben und recherchieren, irgendwie Unbehagen auslösen. Gerade in diesem Bereich wirken Texte oft journalistisch poliert, da wie du ja auch schreibst, die Welt drumherum erklärt werden muss. Nur Leser könnten es so wahrnehmen, dass du das gar nicht selbst geschrieben hast, sondern eine KI.

      Ich kann jeden Blogger und jede Bloggerin verstehen, das mit den KI-geschriebenen Beiträgen mal auszuprobieren. Aber für mich hat das mit dem eigentlichen Bloggen nicht mehr viel zu tun. Und das ist doch das, was wir irgendwie erhalten wollen.

  6. „Leser könnten es so wahrnehmen, dass du das gar nicht selbst geschrieben hast, sondern eine KI.“

    Ja – und das nur, weil ich schon vorher in Auftragstexten einen sachlichen Stil entwickelt habe, der ab und an durchkäme im Part „Welterklärung“ (weshalb ich es dann lieber lasse bzw. weniger erklärungsbedürftige Themen wähle!)

    In Bezug auf das Unbehagen: Ich empfinde das nicht, weil ich zu wissen meine, warum KI auf den ersten Blick vieles so locker wegschreibt: Sie hat nun mal alles gefressen, was so an journalistischen, beschreibenden, werblichen und SEO-orientierten Sachtexten im Web steht!

    Z.B. sind gewisse (je nach Modell sicher unterschiedliche) Redewendungen, die nicht nur ich als „typisch KI“ bewerte, ganz klar von Menschen eigeführte, massenhaft verwendete Floskeln wie „Die gute Nachricht:….“ Dreieraufzählungen („dieses, das und jenes“) oder auch so etwas wie der lange Gedankenstrich vor einem 2.Satzteil.

    All das und viel mehr ist Ergebnis der Jahre langen, vielgestaltigen Auftragsarbeiten am Text – also kein Grund zum Neid auf die KI, die all das zusammen wurstet (mit Abstand am Besten schreibend: Claude Sonnet 5).

    Meine Blogposts schreibe ich allerdings selbst, KI (einigermaßen erzogen) setze ich eher in Auftragstexen ein. Vermutlich würde ich aber öfter bloggen, könnte ich „die Arbeit“ dabei mehr auf KI verlagern. Geht allerdings garnicht, weil ich am Anfang nicht mal immer weiß, wo es hingehen wird. Selbstausdruck ist halt nicht aufs Prompten verlagerbar – ebenso wenig wie man eine KI für sich tanzen lassen kann.

    1. „Sie hat nun mal alles gefressen, was so an journalistischen, beschreibenden, werblichen und SEO-orientierten Sachtexten im Web steht!“

      Und jede KI hat auch aus sehr alten Büchern gelernt, in denen Halb- und Geviertstriche sehr häufig verwendet wurden. Das Ergebnis ist heute deutlich sichtbar, denn jede KI setzt Trennstriche und auch Ausrufezeichen inflationär ein. Für eigene Texte gar nicht mehr nutzbar, da sofort eine KI hinter einem Text vermutet wird. Es kommen zunehmend Programme auf den Markt, die angeblich von KI geschriebene Texte erkennen sollen. Das funktioniert nicht wirklich, aber damit wird viel Öffentlichkeit erzeugt, Geld verdient und auch Konkurrenzkampf betrieben.

      Ganz ehrlich: Ist das meine Welt als privater Blogger oder Bloggerin? KI kostet unfassbar viele Ressourcen und ist extrem klimaschädlich. All das nur für meine Texte auf einem privaten Weblog, von dem ich eigentlich genau das Gegenteil erwarten würde? Menschen, die mit Ecken und Kanten Beiträge schreiben?

      Meine Welt ist das nicht.

  7. Das hast du nun ausreichend deutlich gemacht! 🙂 Es wäre wohl besser, es gäbe Beispiele „solcher Blogs“, denn aus meiner Sicht hat die KI hier höchstens zu einer Vermehrung geführt, weil es mit KI schneller geht.

    VOR KI gab es nämlich lange schon jede Menge Blogs, die sich garnicht mehr nach „Blog“ anfühlten: Reine sachliche oder werbliche Berichte und Beschreibungen rund um ein „Nischenthema“ oder auch weniger nischig zu Lifestyle, Konsum, Garten, Mode, IT-Technik – alles OneMan bzw. OneWoman-Shows!

    Diese Art hat sich massiv verbreitet seit klar wurde, dass man aufgrund des Google-Algorithmuss mit einem „Mischthemenblog“ kaum mehr Leser/innen anzieht. Verständlich, denn der Algo versucht ja, passendes zur Suche zu bringen, da haben klar kategorisierte Blogs eben einen unschlagbaren Vorteil. Auch wenn ein Artikel aus einem Mischthemenblog eigentlich passt, hat er doch nicht den „Trust“ eines Blogs, das sich ganz und schon länger dem gefragten Thema widmet.

    Ein weiterer Booster für wenig persönliche Blogs war der Versuch, mit dem Bloggen Geld zu verdienen – wozu es wiederum viele Anleitungen und sogar Communities gab, die sich rund um dieses Thema austauschten. (Ich hab das nie versucht, aber beobachtet) Auch dafür musste das ganze Blog das „Nischenthema“ in aller Breite auswalzen – reich geworden ist damit aber wohl niemand.

    Kurzum: Ich verwende länger schon den Begriff „persönliche Blogs“ anstatt nur „Blogs“. Damit sind schon mal alle eher magazinigen, werblichen und journalistischen Blogs nicht gemeint.

    Dass KI viele Ausrufezeichen verwendet, ist mir übrigens nicht aufgefallen – das muss die Eigenheit eines bestimmten Modells sein.

    1. Na ja, ich meine Blogs ohne kommerziellen Hintergrund und diesen ganzen SEO-Wahnsinn.

      Dass KI zu einer Vermehrung von Blogs geführt hat, stimmt sicherlich, aber schau dir doch mal den ganzen Slop an. Wer will das bitte lesen? Und damit meine ich jetzt nicht Blogs wie z. B. das von Horst.

      Ein anderer Punkt ist: Warum sollte ich z. B. für Journalismus bezahlen, wenn eine KI die Texte erstellt? Da fühle ich mich ehrlich gesagt verarscht. Das trifft jetzt nicht unbedingt auf persönliche Blogs zu, da diese kein Abo voraussetzen. Wenn dort aber eine KI die Texte schreibt, finde ich das sehr maschinell oder passender ausgedrückt eher unpersönlich. Und das ist letztendlich mein Punkt.

  8. Habe versucht, dein Blog per Feed in meine Blogroll einzubinden – wird leider nicht angezeigt, obwohl die URL stimmt https://blogsequenz.de/feed

    KI sagt zu möglicher Ursache:

    – Der Server des Zielblogs blockiert automatisierte Anfragen (wie die deines WordPress-Systems).

    – Der RSS-Feed des Zielblogs ist fehlerhaft formatiert (invalides XML).

    Schade! Immerhin hab ich deinen Artikel im aktuellen Blogpost verlinkt: „So hätte ich das nicht bloggen sollen! Wäre mit KI vielleicht besser gewesen…“ (siehe Namenslink)

    1. Der Feed an sich ist in Ordnung. Das habe ich gerade mit dem W3C Feed Validation Service getestet. Er funktioniert ja auch in Blogverzeichnissen, Webringen und RSS-Readern.

      Allerdings lasse ich das Einbinden von außen auf gewisse Ressourcen nicht zu, aber darunter dürfte der RSS-Feed nicht fallen.

  9. @Andreas: dann ist offenbar genau DAS die Hürde:

    „Der Server des Zielblogs blockiert automatisierte Anfragen (wie die deines WordPress-Systems).“

    Meine Blogroll ruft bei Aufruf die Feeds ab und zeigt die jeweils letzten drei Titel als Klickbare Headlines. (Siehe Namenslink) Dein Blog blockt offenbar ALLE Bots ab…

    Habe mal Gemini nach einer möglichen Abhilfe gefragt,

    https://share.gemini.google/LWrEp7WEaEX4

    kenne mich aber nicht gut genug aus, um etwas damit anzufangen – ist ja auch dein Blog, da hab ich Dir eh nichts reinzureden!

  10. Ich setze voll auf AI (Animal Intelligence)

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