Interessante Ansicht zum Thema WordPress

Piehnat greift das Thema WordPress als überdimensioniertes Blogging-Monster versus statische Seiten auf.

Ich musste gestern derbe schmunzeln, als ich las, wie ein Blogger einem anderen Blogger erklären wollte, dass WordPress für seinen kleinen Blog völlig überdimensioniert und komplette Ressourcenverschwendung sei. Seine Lösung wäre eine selbstgedengelte statische Website.

Ich teile seine Meinung, auch wenn ich selbst mit WordPress immer wieder auf Kriegsfuß stehe. Ich kenne sehr viele Systeme, um Text ins Internet zu stellen, aber WordPress funktioniert halt für jeden, auch ohne Hintergrundwissen.

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Kommentare

4 Kommentare zu „Interessante Ansicht zum Thema WordPress“

  1. Ich widerspreche emsig. (Obwohl ich immer noch WordPress nutze – 21 Jahre Texte kriegt man halt nicht mal eben irgendwo hinportiert, ohne dass irgendwas verloren geht. Daran arbeite ich noch. Hugo hat aus 2-3 technischen Gründen nicht so geklappt wie erhofft, darum bastle ich gerade an einer Alternative.)

    Warum WordPress oft eine wirklich schlechte Wahl ist: Statt an Blogger richtet man sich dort seit Jahren an „Content-Creators“ und Designer (der Gutenberg-Editor ist zum Weglaufen für Leute, die einfach nur Texte irgendwo hochladen wollen), immer mehr Bloat mit immer mehr Sicherheitslücken kommt hinzu, der Oberguru gehört dringend in Behandlung (siehe u.a. mullenweg.wtf). Einsteigern, die auf keinen Fall was mit Code machen wollen, würde ich am ehesten Flatpress oder Serendipity empfehlen, aber von WordPress würde ich wirklich Abstand empfehlen.

    Schade übrigens, dass die Originalquelle ihre Quelle nicht verlinkt. Da würde ich gern den Kontext mitbekommen.

    1. Im Prinzip rennst du da bei mir offene Türen ein. Seit Projekt Gutenberg und der Entwicklung hin zu einem vollwertigen CMS mit fürchterlichen Blöcken und Editor war und bin ich einer der größten Kritiker dieser Plug-in-Hölle.

      Aber für Menschen, die einfach nur publizieren wollen, kann WordPress ein Einstieg mit geringeren Hürden sein. Obwohl man da auch differenzieren muss, denn für das Einrichten benötigt man zumindest Grundkenntnisse. Und wenn plötzlich ein Plug-In Ärger verursacht oder ein Update schiefgeht, muss man schon wissen, wie man das beheben kann.

  2. Vor allem bieten diese „selbst gedengelten statischen Webseiten“ keine Möglichkeit, zu kommentieren. Für mich sind sie deshalb keine richtigen Blogs mehr, sondern Anschlagstafeln!

    1. Von Haus aus meistens nicht, aber es lässt sich ein Kommentarsystem einbauen. Da muss man dann natürlich auf die DSGVO achten, aber es gibt einige zum selber hosten.

      Ich bin da etwas zwiegespalten, ob man unbedingt ein Kommentarsystem benötigt. Ich habe auch schon Blogs ohne eines betrieben und dort fand oft ein interessanter Austausch per E-Mail statt. Das war teilweise sehr viel persönlicher.

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