Ich finde GoToSocial wirklich klasse. Es spricht ActivityPub und ist sehr schnell. Es gibt jedoch einen Haken: GoToSocial selbst hat keine eigene Web-Oberfläche. Ich habe wirklich viel ausprobiert. Auf der Desktop-Ebene habe ich unter anderem Elk, Phanpy und Pinafore ausprobiert. Elk hat für mich ganz gut funktioniert, aber auch nicht wirklich befriedigend.
Auf dem Smartphone sieht das zwar etwas anders aus, aber so richtig toll war das alles auch nicht. Hätte ich ein praktikables Frontend gefunden, wäre das mein Dienst der Wahl gewesen.
GoToSocial ist jetzt der Dienst meiner Wahl, um Blogbeiträge ins Fediverse zu senden. Ich dachte, ich hätte Pinafore als Web-Frontend schon einmal ausprobiert, aber dem war nicht so. Für mich ist das genau das, was ich am Rechner brauche. Mobil funktionieren ja viele Mastodon-Apps. Ich persönlich nutze dafür unter iOS Mona und unter Android Tusky.
Aber mal ganz ehrlich, GoToSocial taugt auch prima als Single-User-Instanz. Ich habe das lange mit Mastodon so gemacht, bin dann aber wieder auf eine Gemeinschaftsinstanz gezogen, da mir die lokale Timline fehlte. Hauptaccount und Blogaccout habe ich schon immer voneinander getrennt. Natürlich booste ich über meinen Hauptaccount manchmal Blogbeiträge, aber nicht immer.
GoToSocial nutze ich also nur für das Blog hier. Wenn ich jedoch noch einmal auf die Idee käme, mit meinem Hauptaccount eine Single-User-Instanz umzuziehen, würde ich das wahrscheinlich mit GoToSocial und nicht mit Mastodon realisieren. GoToSocial ist nicht so beschränkt, unterstützt Markdown und 5.000 Zeichen sind der voreingestellte Standard.
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