Ganz ehrlich, gedanklich bewegte ich mich bei der Nachricht zwischen Findet Nemo und Flipper. Bis heute hatte ich überhaupt keine Ahnung, was Memos überhaupt ist und das ich das unbedingt brauche.
Aber fangen wir von vorne an. Von Memos erfuhr ich im Blog HappyBudda und auch bei Piehnat. Und mir war sofort klar, das ich nach so einer Lösung immer gesucht habe.
Memos ist eine einfache Notiz-App, mit der sich Gedanken, Notizen, Links, Code-Snippets usw. erfassen lassen. Sie unterstützt Markdown und kann selbst gehostet werden. Dies ist auf dem eigenen Homeserver, einem NAS oder einem VPS möglich, jedoch nicht auf Webspace. Wer das nicht selber hosten kann oder will, findet Memos auch bei PikaPods.
Für mich wirklich spannend ist, dass Notizen als Timeline dargestellt werden. Da fühlt man sich fast wie bei Mastodon und Co. Hier mal eine Live Demo.
Das ist selbstverständlich nicht mit Joplin oder Obsidian vergleichbar. Aber Memos will auch gar nicht in dieser Liga spielen. Ich selbst nutze Joplin für Notizen und Co. Aber letztendlich fällt es mir schon schwer, Blogbeiträge in Kategorien einzuordnen. Bei Joplin und Obsidian ist das noch einmal etwas ganz anderes. Da gibt es viele Möglichkeiten, Notizen einzuordnen und zu verknüpfen. Das sind ganz andere Kaliber. Die Einfachheit von Memos und die Darstellung von Notizen als Timeline haben mich sofort überzeugt.
Eigentlich ein Beitrag aus der Rubrik: Blogs lesen lohnt sich. Keine Ahnung, ob ich sonst mal über Memos gestolpert wäre. Danke!

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