In diesem Beitrag geht es nicht um Backup-Strategien. Das macht ohnehin jeder ganz individuell.
Ich sichere nur Daten, die wichtig und unwiederbringlich sind. Ein Betriebssystem und Programme kann ich schnell wieder installieren, Erinnerungsfotos beispielsweise nicht. Im schlimmsten Fall sind sie für immer verloren. Und bei mir sind es natürlich auch viele, kommerzielle Audioprojekte.
Ich sichere alles redundant und versioniert im eigenen Netzwerk, aber natürlich auch außer Haus. Die Daten sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt und befinden sich in einem europäischen Rechenzentrum.
Was ich allerdings nicht mache: Ich speichere keine Passwortdatenbanken außerhalb. Ich nutze KeyPassXC und sichere die Passwort-Tresore nur lokal. Natürlich auf mehreren Medien. Nur im Ernstfall kann das zum Problem werden.
Ein sehr guter Freund von mir hat durch einen Hausbrand alles verloren. Neben dem Totalschaden sind auch alle Dokumente, Verträge, Daten, persönliche Erinnerungen und vieles mehr einfach weg. Das ist der absolute Supergau. Von daher ist ein Backup außerhalb des eigenen Zuhauses auch wichtig. Allerdings bekomme ich bei der Vorstellung Magenschmerzen, dass Hacker meine verschlüsselten Daten in die Hände bekommen und alle Zeit der Welt haben, die Verschlüsselung zu knacken.
Das ist einfach ein ungutes Gefühl, auch wenn ich natürlich alles für eine sichere Verschlüsselung tue. Ich kann aber tatsächlich besser schlafen, wenn nicht nur mein Schlüsselbund neben mir auf dem Nachtisch liegt.
Na ja, hoffen wir mal, dass die Bude nicht brennt und sich Hacker an meinen verschlüsselten Daten die Zähne ausbeißen. Es kann ganz schnell sehr wichtig werden, auf externe Datensicherungen zugreifen zu können.

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