Doch kein ActivityPub-Plugin für mein Blog

Entschuldigung für die drei kurzen Tests. Ich wollte mal probieren, ob ich nicht doch das ActivityPub-Plugin für WordPress nutze. Machen wir uns nichts vor, das Plugin ist wirklich klasse. Nicht umsonst wird es auf vielen WordPress-Blogs genutzt. Trotzdem habe ich mich dagegen entschieden.

Das Plugin funktioniert wirklich gut und macht meiner Meinung nach etwas sehr richtig: Es entscheidet selbst über den Objekttyp. In früheren Versionen konnte man noch Einfluss darauf nehmen und speziell den Objekttyp Notiz manuell konfigurieren. Das geht mit der aktuellen Version des Plugins nun nicht mehr.

So richtig das auch ist, denn jeder Dienst entscheidet selbst, wie er damit umgeht, so schade finde ich das. Und bitte nicht falsch verstehen, das ist alles schon in Ordnung.

Aber stell dir vor, du abonnierst dieses Blog über deinen z.B. Friendica-Account. Für dich ist Friendica vielleicht eine Mischung aus Macro- und Microblogging. Und dann ballert dir mein WordPress-Blog weit über 5000 Zeichen Text in deine Timeline. Will man das sehen?

Das ist natürlich in Ordnung, denn man hat ja die Möglichkeit, alles auf der Instanz zu regeln, auf der man sich befindet oder die man unter seiner Kontrolle hat. Trotzdem „crossposte“ ich lieber, denn Blogtext ist selten wirklich kurz.

Im Prinzip finde ich die Entwicklung von WordPress in Richtung Fediverse sehr gut. Nur die mobile Nutzung und der Blockeditor sind meiner Meinung nach so schlecht, dass man das nicht wirklich nutzen möchte.

Ich bleibe erst einmal beim Crossposting, auch wenn das mit dem ActivityPub-Plugin für WordPress nicht wirklich konkurrieren kann, da es konzeptionell ganz anders funktioniert. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, etwas mehr Einfluss nehmen zu können. Ich verstehe aber auch, warum das nicht so ist.

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